Grube Bayerland
       
  Grube Bayerland Bergbaugeschichte:

Der Bergbau auf der Lagerstätte der späteren Grube Bayerland setzte nachweislich im 16 Jahrhundert ein. Bedeutung erlangte dieser jedoch erst gegen Ende des 18 Jahrhunderts, als auf den zwei Gruben Maximilian und Karl Ludwig Braun- und Roteisenstein abgebaut wurde.Wirtschaftliche Entwicklungen führten jedoch 1882 zu einer Stillegung der Grube.
 
       
  Erst 1916 führte Rohstoffknappheit zum Einsetzen einer neuerlichen Bergbautätigkeit bei Waldsassen. Nach weiteren Aufschlussarbeiten, welche die Abbauwürdig-keit des gefundenen Erzkörpers bewiesen, wurde am 23. August  1923 die Bergbau-AG Bayerland gegründet.

Im Jahre 1937 stieß man parallel zu dem bis dahin bebauten Schwefelkieslager auf ein Magnetkieslager, so dass 1940/41 Gottes Hilfe- und der Joachim-Wetterschacht aufgeschlossen wurde. Zu diesem Zeitpunkt ging die Grube in den Besitz der Sachtleben AG über.

Dannach folgten Jahre mit ständig steigender Förderzahl.
Maschinenhaus der Grube Bayerland
(Maschinenhaus der Grube Bayerland)
 
       
  Erst in den 60er Jahren verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage des Betriebes, insbesondere bedingt durch den rapide fallenden Weltmarktpreis und die verhältnismässig geringe Fördermenge. Die Grube musste am 30. September 1971 endgültig stillgelegt werden.



Die bekanntesten Mineralien aus Pfaffenreuth:

Almandin, Falkmanit, Gallinit, Pyrit, Markasit, Quarz, Schwefel

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Quelle: bode-Verlag