Príbram
       
  Bergbaugeschichte:

Ab wann im Bereich von Pribram nach Erzen geschürft wurde, ist bis heute unbestimmt und war in der Vergangenheit oftmals Anlass für wissenschaftliche Auseinandersetzungen. Der Ort Pribram wird jedenfalls erstmals 1216 urkundlich genannt. Erst in einer Urkunde von 21.April 1912 werden Schmelzhütten in Pribram erwähnt.

Der Bergbau von Pribram war auch während des zweiten Weltkrieges in Betrieb. 1945 siedelte die Bergbauakademie nach Ostrava über. Trotz maßgeblicher staatlicher Unterstützung war der Grubenbetrieb in der Folge unwirtschaftlich. Die höchste Produktion wurde im Jahr 1968 erreicht.
 
       
 

(Die Erzaufbereitung in Brezové Hory mit den Rundherden um ca. 1890)

(Die Öfen der Silberhütte in Príbram um 1880)
 
       
  1960 wurde die Uranindustrie von Joachimstal nach Príbram verlegt. Den Aufschlussarbeiten folgte der Bau vieler Wohnsiedlungen. Die Einwohnerzahl von Príbram stieg von 10.000 im Jahr 1950 auf 39.000 im Jahr 1970 an. In dieser Zeit wurden viele Gefangene in den Bergwerken und beim Hausbau beschäftigt.

Die grossen politischen Umwälzungen in der Tschechoslowakei nach der Revolution von 1989 hatte auch ihre Auswirkungen auf Pribram. So wurden alle unwirtschaftlichen Gruben geschlossen.
 
       
  Die bekanntesten Mineralien aus Príbram:

Antimonit, Antimon, Aragonit, Baryt, Boulangerit, Calcit, Calcit Silber, Calcit Pyrit, Calcit Pyrit, Dyskrasit, Galenit, Gips, Kassiterit, Kermesit, Proustit, Pyrit, Siderit, Silber, Uraninit

(Durch Klicken auf eine der Schaltflächen wird das entsprechende Mineral angezeigt. Alle Bilder gibt es auch in der Mineraliengalerie)

 
       
   
       
 

Quelle: bode-Verlag