Fundort Wölsendorf

Bergbaugeschichte:

Erste Erwähnungen dieser Region stammen aus dem 15 Jahrhundert, als Bergbau auf silberhaltigen Bleiglanz umging. Auch im 18 Jahrhundert und einigen Jahrzehnten des 19 Jahrhunderts wurden noch die bleiglanzführenden, allerdings nicht mehr stark silberhaltigen Gänge abgebaut.

Erst Ende des 19 Jahrunderts begann man mit dem Bergbau auf Flußspat, der nur kurze Zeit zum Ende des Zweiten Weltkrieges unterbrochen und bis 1988 aufrecht erhalten wurde.

Wölsendorf ist Mittelpunkt eines berühmten Flußspat-Bergbaugebietes zwischen Nabburg und Schwarzenfeld. Die bedeutensten Gruben waren der Marienschacht, der Johannesschacht, die Grube Roland, die Grube Erna, die Grube Erika, die Grube Cäcilia, die Grube Heißer Stein, die Grube Giesela, die Grube Hermine und die Grube Max.

Grube Erna
Grube Hermine
Grube Marienschacht

Die bekanntesten Mineralien aus Wölsendorf:

Amethyst Eisenkiesel, Baryt, Baryt auf Fluorit, Baryt Fluorit, Calcitskaleoneder, Eisenkiesel, Eisenkiesel Fluorit Hämatit, Fluorit, Fluorit Baryt, Fluorit Dolomit Pseudomorphosen nach Calcit, Fluorit Uranocircit, Honigspat, Honigspat auf Qarz, Quarz, Uranmineralien